Markus Herzog

Markus Herzog
"Der rege Kontakt mit den Menschen im Dorf gefällt mir."
Seit 15 Jahren im Einsatz für die TB Gränichen Energie AG.
Markus Herzog, in welcher Funktion arbeiten Sie
bei den TBG?
Ich bin Netzelektriker, zuständig für den Anlagenbau, Unterhalt und die öffentliche Beleuchtung, mache aber auch noch, was sonst so anfällt.
Sie arbeiten seit 15 Jahren bei den TBG. Was motiviert Sie immer noch?
Es ist ein gutes Gefühl, etwas für das Dorf zu machen. Dank uns hat jede und jeder Licht und Strom für alles, was es braucht. Der rege Kontakt mit den Menschen im Dorf gefällt mir. Man hört Geschichten, manchmal auch Schicksale und begleitet die Menschen über Jahre. Es erfüllt mich, dass ich mit der zuverlässigen Stromversorgung etwas zum Leben beitragen kann.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?
Die Zusammenarbeit im Team gefällt mir. Jeder kann sich auf jeden verlassen. Es ist eine familiäre Atmo-sphäre. Das Umfeld ist cool. Meine Arbeit ist abwechslungsreich. Ich weiss nie, was kommt. Es ist vielfältig. Plötzlich kann es irgendwo «chlöpfen» und ich darf schauen, wie wir es wiederherstellen können.
Was ist Ihnen wichtig?
Mir ist wichtig, dass der Strom fliesst und dass wir keine Ausfälle haben. Dass die Sicherheit auf Netzseite eingehalten ist und dass keine Kurzschlüsse passieren. Es ist wichtig, dass keine Unfälle mit dem Strom passieren. Wir schauen, dass der Unterhalt gut gemacht ist und die Wartung stimmt. Deshalb putzen und kontrollieren wir die Anlagen regelmässig. Wir haben rund 200 Verteilkabinen im Dorf und fast 30 Trafostationen. Auch die Strassenbeleuchtung muss einwandfrei funktionieren. Das gibt immer Arbeit.
Was zeichnet die TBG als Arbeitgeberin aus?
Durch die Grösse des Unternehmens ist das Gefühl eher familiär untereinander. Trotzdem ist man innovativ, zukunftsorientiert und hat eine gute Infrastruktur. Die Strukturen sind überschaubar. Wir haben die Möglichkeit, selber Baustellen zu führen und Entscheide zu fällen. Wir sind keine Nummern und können immer auf alle zählen.
Was war Ihr Highlight in den letzten 15 Jahren?
Ich habe eigentlich drei Highlights: Wir hatten keine Unfälle, ich durfte gesund bleiben und die Stromversorgung im Dorf konnten wir zu 99.9% halten.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich bin seit 38 Jahren bei der Feuerwehr. Wenn ich nicht im Einsatz bin, gehe ich biken und widme mich dem Modellbau. Meine Leidenschaft ist der Funktionsmodellbau. Da entstehen keine einfachen Standmodelle, sondern Maschinen im Kleinformat, die ihren grossen Vorbildern in nichts nachstehen. Voll funktionsfähige Fahrzeuge – zum Beispiel ein Pistenbully. Hunderte von Arbeitsstunden stecken darin. Jedes Teil stammt aus einem Bausatz, jedes Element wird einzeln montiert, angepasst und perfektioniert.
Dazu gehört natürlich auch das passende Zugfahrzeug – ein Lastwagen, ebenfalls ferngesteuert. Ein Gespann, bereit für den «Einsatz» im Modellmassstab. Was diese Modelle so besonders macht, sind die Details: funktionierende Scheibenwischer, leuchtende Scheinwerfer, komplette Beleuchtungsanlagen. Die Schaufeln des Pistenbullys sind schwenkbar wie beim Original. Wenn ich damit fahre, wirkt es fast echt – nur eben im Kleinformat. Das Hobby hat auch eine praktische Seite. Die Arbeit mit den feinen Schräubchen fördert die Feinmotorik, verlangt Ruhe, Konzentration und Geduld. Das ist wie Meditation für mich: einfach sein.